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Autorotation

16 Feb 2014 23:14 #732 von Blacky
Autorotation wurde erstellt von Blacky
Kann mir einer von euch mal eine gescheite Autorotation erklären? Früher hab ich das hinbekommen, jetzt wills nicht mehr klappen. Entweder ich ziehe zu früh den Flare und knall dann wie ein Stein mit dem Heckausleger zuerst in den Boden oder ich mache den Flare zu spät und ramme ebenfalls mit dem Heckausleger den Boden. Wenn ich kurz vorm Aufsetzen die Nase nach vorn mache, dann knall ich ebenfalls auf.

Irgendwie hab ich auch kein sauberes Video gefunden. Ich muss wissen, wie das Verhältnis von Geschwindigkeit, Sinkrate und Anstellwinkel ist. Das juckt mich jetzt echt schon, die Autorotation mal richtig hinzubekommen und nicht gecheatet, das heißt mit dem Heck den Boden berühren und dann landen.

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17 Feb 2014 12:23 - 17 Feb 2014 13:11 #734 von Charmed-Life
Charmed-Life antwortete auf Autorotation
Diese Thema hat nun auch mein Interesse geweckt.
Ich werde heute abend intensiv die Autorotation üben.

Was ich durch lesen bisher erfahren habe. Die EC 135 ist nur eingeschrängt zu diesen Notfallmanöver fähig.

Zitat Wikipedia:

Als Ausbildungshubschrauber der deutschen Bundeswehr eignet sich der EC 135 bedingt, da er bereits erhöhte Ansprüche an den Piloten stellt. Die Ausbildung der Autorotation ist nur innerhalb enger Drehzahlgrenzen möglich, was von einem Fluganfänger noch nicht erwartet werden kann. Außerdem wird das Rotorsystem bei der Autorotation stark belastet, da sehr hohe Konuswinkel erreicht werden. Deshalb werden solche speziellen Ausbildungsteile auf der Bo 105 geflogen. Die Flugschüler erlernen die Landung mit Autorotation auch im Simulator an der Heeresfliegerwaffenschule und üben auf einer Bo 105 in einem zweiwöchigen Kurs in Celle den praktischen Teil.


In der ersten Phase werden Höhe und Geschwindigkeit des Fluggerätes im kontrollierten, aber relativ steilen Gleitflug in Drehzahl des Rotors umgewandelt, die Luftströmung von unten („Fahrtwind“) bewirkt den Antrieb des Rotors. Dazu wird der Anstellwinkel des Rotors mit dem Kollektivhebel (Pitch) sehr niedrig eingestellt. Somit hat der Rotor einen geringen Widerstand, erzeugt aber nur noch wenig Auftrieb. Das Prinzip der Auftriebserzeugung gleicht in diesem Flugzustand dem des Tragschraubers. In dieser Phase soll bei beherrschbarer Geschwindigkeit und Sinkrate möglichst viel Rotationsenergie im Rotor aufgenommen werden. Als optimal gilt, abhängig vom Typ des Fluggeräts, eine Geschwindigkeit von 110 bis 130 km/h bei einer Sinkrate von 5 bis 10 m/s. Die Rotordrehzahl wird im Bereich um 100 % gehalten − die Steuerung erfolgt mit dem Kollektiv. Um eine „Streckung“ des Flugweges zu erreichen, kann die Rotordrehzahl reduziert werden, je nach Muster auf bis zu 85 Prozent der Rotationsgeschwindigkeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Geschwindigkeit. Dadurch kann ein etwas weiter entfernter Notlandeplatz erreicht werden.

In der zweiten Phase kurz über dem Boden wird durch starkes Anstellen des Rotors (flare) wieder mehr Auftrieb erzeugt, wobei die im drehenden Rotor gespeicherte kinetische Energie kurzzeitig in stärkeren Auftrieb umgewandelt und somit ein relativ weiches Aufsetzen ermöglicht wird.



Was ich so rauslese, es ist möglich wenn alle Vorausetzungen geschaffen sind. Selbst dann ist aber der Grenzbereich sehr eng und es ist alles andere als einfache Routine.

Es bestätigt auch die bisherigen Misserfolge (aufetzen der Heckflosse)


Ich habe mir mal diesen Beitrag angeschaut
www.muc.de/~winklt/german/lessons/autorotation.html

Es geht zwar um ein Modell, ist aber in der Regel das selbe.

So viel zur Theorie, heut abend wird die Praxis ausgelotet :cheer:

Sollte es mir gelingen werde ich ein Clip erstellen.

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17 Feb 2014 14:38 #736 von Blacky
Blacky antwortete auf Autorotation
Schöner Bericht. Ich konnte das als ich mit Xplane vor gut einem halben Jahr anfing und noch mit dem Standard Bell übte auch einigermaßen. Nur mit der Ec wills nicht so recht klappen. Aber es ist ja auch rauszulesen, dass dies mit der Ec135 sehr schwierig sein soll.
Naja da hilft wohl nur dauerhaft üben...

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17 Feb 2014 15:06 - 17 Feb 2014 15:29 #737 von Charmed-Life
Charmed-Life antwortete auf Autorotation
Genau, hier sieht man auch deutlich wie gut rotorsim das Model umsetzen konnte.
Sämtliche Suche im Ineternet hat ergeben.

EC 135 -- Autorotation -- proplematisch

Tips: viel Glück :S

Ich sehe es als Herausforderung. Echte Piloten bekommen 14 Tage Untericht.
Wir packen das schneller ;)

Es kann aber auch möglich sein, ohne Schaden, so gut wie unmöglich.
Immerhin ist es eine extreme Notsituation.
Vergleichbar mit der Notwasserung in New York A320.
Sowas geht auch nur 1x von hunderten Fällen so gut aus.

Ich sitze hier auf Arbeit und mir jucken nun schon die Finger.
Wäre auch schön wenn sich Rotorsim hier beteidigen würde. ( Demo Clip )

Grüße

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17 Feb 2014 17:43 #738 von Blacky
Blacky antwortete auf Autorotation
Ja das ist schon heftig, ich mein man muss das Ding doch auch gescheit Landen können in einer Notsituation. Ansonsten würde ja ein Rotorausfall direkt das Ende bedeute. Naja ich versuchs jeden Tag, aber es will nicht so, habe immer Probleme mit dem Heck.

Ein Video wäre schon sehr hilfreich, vorausgesetzt es gibt jemanden der das hinbekommt :cheer:

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17 Feb 2014 23:40 - 17 Feb 2014 23:49 #739 von Charmed-Life
Charmed-Life antwortete auf Autorotation
Ich habe es geschafft :cheer:


Nachdem ich heute ja etwas Theorie über die Autorotation erlesen habe, konnte ich es auch in die Praxis umsetzen.
Wobei ich bestätigen kann, es ist ein einziges Instrumenten-Spiel.
Der komplette Triebwerksverlust etwa bei 1300 Fuß.
Kollektiv sofort ganz runter, Die Nase fast 45° in Richtung Boden, bis der Rotor wieder gute 100% hat.
So viel Speed wie möglich mitnehmen. Mit leichte Impulse am Kollektiv die Rotordrehzahl regulieren.

Nun so gut wie möglich den Boden entgegen.
Jetzt darauf achten. (Selbst ausloten) wie hoch darf die Nase beim aufsetzen sein. (ohne Flossenklatscher)
Wenn mann sich da rangetastet hat, nun versuchen mit wieder leichten Impulsen, die Geschwindigkeit auf 50-60 Knoten zu reduzieren, Rotordrehzal 100-85%. Und siehe da, es sieht real aus.

Nun war ich aber vorbereitet und es war nichts im Weg, klare Sicht, genügend Höhe und Geschwindigkeit.
So wie es die Theorie verlangt. Ich werde weiter üben mit Situationen, bei den wie im realen leben nicht alles so ist wie es die Theorie gerne hätte.
Bin mir sicher, dann sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Grüße

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