Kennung eines Hubschraubers

09 Nov 2013 18:52 #434 von Blacky
Kennung eines Hubschraubers wurde erstellt von Blacky
Hab vorhin gehört, dass ein Hubschrauber angeflogen kommt, danach ab ins Auto und ans UK Homburg hochgefahren. Mir ist aufgefallen, dass die Maschine die Kennung D-Hbln hatte. Des weiteren stand unten an der Tür nicht Christoph 16, sondern nur Christoph. Die Maschine von Rotorsim ist auch ein Chr. 16 und hat die Kennung D-Hlfr.
Sind die Kennungen so ne Art Kennzeichen, das heißt wenn der Hubi ne andere Kennung hat, ist es auch eine andere Maschine?, oder war das die selbe Maschine und man hat die Kennung geändert?
Wenn man mal nach Chr.16 googelt, findet man viele Unterschiedliche Kennungen, was hat das für einen Grund? Sind die anderen Maschinen alle verkauft worden, oder werden die woanders eingesetzt? Warum fliegt man nicht die selbe Kennung über mehrere Jahre?

Und noch was nebenbei: Es war bereits stockdunkel als der Hubi startete, der wird dann wohl ne Nachtfluggenehmigung haben? Bei wikipedia stand nichts genaueres über eine Nachtflugberechtigung oder ein Nachtflugverbot drin. Ich nehme an die fliegen dann mit Nachtsichtgeräten oder?

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09 Nov 2013 19:40 - 09 Nov 2013 19:42 #436 von hardrocker
hardrocker antwortete auf Kennung eines Hubschraubers
Ja! Jede einzelne Maschine (egal ob Flächenflugzeug oder nicht) hat eine andere Kennung! Die Kennung wird bei der Zulassung der Maschine vergeben und ist immer einzigartig.

Nach googlen der Kennung komme ich zu dem Schluss, dass das wohl die Ersatzmaschine von Christoph 16 ist.

Wir haben das hier auch.

Das man mehrere Kennungen findet, wenn man nach Christoph 16 googlet, kommt daher, dass die Maschinen immer wieder mal getauscht werden. Wir hatten hier mal in Weiden die D-HDRQ, danach mal eine Zeitlang die D-HDRN usw....Sie bleiben aber in besitzt der DRF (oder ADAC). Sie werden nur in anderen Stationen eingesetzt.


Dass die erst bei Dunkelheit gestartet ist, kann heißen, dass die halt noch schnell vor Dienstschluss einen Auftrag (z. B. Verlegung) angenommen haben...Kann passieren und solange es noch nicht 1,5 Stunden nach Sonnenuntergang ist, dürfen die das auch ohne spezielle Genehmigung und ohne Sonderausrüstung wie z. B. NV-Brillen.

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09 Nov 2013 22:57 - 09 Nov 2013 22:58 #441 von rotorsim
rotorsim antwortete auf Kennung eines Hubschraubers
Mit einer Nachtsichtflugberechtigung kann man auch außerhalb der VFR-Zeiten, also mehr als 1/2 Stunde nach Sonnenuntergang bzw. mehr als 1/2 Stunde vor Sonnenaufgang nach Sichtflugregeln fliegen. Dabei gibt es gewisse Einschränkungen. Wenn du mehr wissen willst, mal nach dem Stichwort NVFR googlen.

Nachtsichtgeräte sind in Deutschland noch unüblich und allenfalls testweise im Einsatz. Deshalb finden nachts normalerweise auch keine Primäreinsätze, sondern nur Verlegungsflüge bez. Flüge zurück zum Stützpunkt statt. Die Rega in der Schweiz setzt dagegen schon lange Nachtsichtgeräte ein und fliegt auch im Dunkeln Primäreinsätze.

Die "Stammmaschine" in Saarbrücken ist seit dem vergangenen Sommer die D-HRAC. Stammmaschine heißt, dass die normalerweise an diesem Standort eingesetzt wird. Da steht dann auch Christoph 16 drauf. Vorher war es die D-HLFR und bis 2008 die D-HAIT. Gelegentlich sind die Maschinen aber mal in Reparatur oder bei einer größeren "Inspektion", die dann bei ALT in Hangelar gemacht werden. Der ADAC hat deshalb noch eine Reihe von Maschinen, die quasi als "Springer" immer dort eingesetzt werden, wo gerade die Stammmaschine fehlt.

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10 Nov 2013 01:11 #444 von Blacky
Blacky antwortete auf Kennung eines Hubschraubers
Ok, danke soweit, wie sieht es aus mit dem Maschinentyp? Kommen nach Saarbrücken immer als "Ersatz" Ec135 oder könnte auch eine Bk117 kommen? Oder dürfen die Piloten nur die Ec135 fliegen?
Im Netz gibt es mehrere Videos über Christoph 43 als Ec135 sowie als Bk117. Hat sich dort dann die Crew geändert oder wie?

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10 Nov 2013 12:50 - 10 Nov 2013 12:54 #446 von hardrocker
hardrocker antwortete auf Kennung eines Hubschraubers
Ein Hubschrauberpilot braucht für jeden anderen Hubschraubertyp ein extra "Typerating" (zu deutsch: Typenzulassung)

Die besteht meistens aus ein paar Tagen "Kurs" inkl. Flugstunden sowie einem sogenannten "Checkflug" - also einer Art Prüfung auf der Maschine.

Das Typerating muss auch (ich glaube jedes Jahr) erneuert werden, sonst verfällt es und der Hubschrauberpilot darf bis zum Nachmachen des Typeratings die Maschine nicht mehr fliegen.


PS: Ich habe mal gegooglet. Ich habe herausgefunden, dass die BK 117 beim Christoph 43 eine Reservemaschine ist.

Anscheinend gibt es im Team von Christoph 43 also auch Piloten, die ein Typerating für die BK haben.

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10 Nov 2013 13:44 #447 von Blacky
Blacky antwortete auf Kennung eines Hubschraubers
Ah ja und wie ist das eigentlich mit den Ersatzmaschinen, werden die irgendwo gelagert. Müssen die auch eine bestimmte Distanz aufweisen, damit sie im Notfall wenn die richtige Maschine ausfällt schnellstmöglichst vor Ort sind? Oder sind die direkt vor Ort im Hangar oder in der Nähe gelagert?

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