Wie viel Realismus geht?

An der Grenze zwischen Spielerei und echter Simulation

"Hubschrauber fliegen am PC - völlig unrealistisch!" Dieses Voruteil hört man oft. Aber: Es ist falsch! Natürlich gibt es zwischen Simulation und Realität gravierende Unterschiede. Dennoch ist es heutzutage möglich, vieles sehr akkurat nachzubilden. Die Simulation kann wesentlich mehr sein als nur eine Spielerei.

Realpiloten fliegen "mit dem Arsch"
Der wohl gravierendste Unterschied zwischen Simulation und Realtität sind die fehlenden Bewegungen des Hubschraubers. Damit fühlt sich Simulator-Fliegen nicht nur anders an als richtiges Fliegen. Für den Hubschrauberpiloten bedeutet das, das im Homecockpit DIE wesentliche Rückmeldung fehlt, mit der ein echter Pilot seinen Hubschrauber im Griff behält. Ein Real-Pilot "fliegt mit dem Arsch". Kleinste Lageveränderungen des Hubschraubers werden vom Gleichgewichtssinn des Körpers erfühlt.

Realpiloten fliegen "mit dem Arsch"

Der wohl gravierendste Unterschied zwischen Simulation und Realtität sind die fehlenden Bewegungen des Hubschraubers. Damit fühlt sich Simulator-Fliegen nicht nur anders an als richtiges Fliegen. Für den Hubschrauberpiloten bedeutet das, das im Homecockpit DIE wesentliche Rückmeldung fehlt, mit der ein echter Pilot seinen Hubschrauber im Griff behält. Ein Real-Pilot "fliegt mit dem Arsch". Kleinste Lageveränderungen des Hubschraubers werden vom Gleichgewichtssinn des Körpers erfühlt. Selbst in teuren Pofisimulatoren, die auf einer Motion-Platzform sitzen ist das Popo-Gefühl nur begrenzt gut vermittelbar. Für den Laien fühlt es sich an wie richtiges Fliegen. Für den Hubschrauberpiloten fehlen dennoch einige Rückmeldungen, weshalb sogar viele erfahrene Piloten sich ans Fliegen im Simulator erst gewöhnen müssen. 

Mit dem normalen Geldbeutel lässt sich so etwas eh nicht realisieren. Der Hobby-Sim-Pilot muss die komplette räumliche Orientierung aus dem Bild auf seinem Bildschirm beziehen. Deshalb sind in der Regel auch noch so gut trainierte Sim-Piloten nicht in der Lage, einen echten Hubschrauber in einer Schwebeflugsituation oder bei Start und Landung sicher zu kontrollieren. Wobei es durchaus Beispiele dafür gibt, dass das Training sogar zuhause den Zugang zum echten Heli erheblich beschleunigen kann. 

Ein weiteres Manko ist das eingeschränkte Sichtfeld. Immerhin ist es mit Hilfsmitteln wie einem IR-Tracker möglich, einen ähnlich guten Überblick zu bekommen wie aus dem echten Cockpit. Allerdings gehen mit einem Blick zur Seite wieder die Orientierungspunkte verloren, die man mangels Popo-Gefühl ja braucht. Beim Schwebeflug macht das das Leben des Sim-Piloten noch ein bisschen schwerer. Dafür passiert ihm aber auch nichts, wenn er den Hubi mal schreddert. Eye-Tracker, die das Sichtfeld mit der Kopfbewegung verändern, sind da nur eine begrenzte Hilfe.

Eine recht neue Entwicklung, könnte aber gerade das Thema Sichtfeld revolutionieren: Virtual Reality (VR). Das Flugerlebnis in einem mordernen Simulator mit guter Grafik ist dabei überwältigend. Schon nach wenigen Minuten kann man die Eindrücke  nahezu nicht mehr von einem Flug in einem realen Hubschcrauber unterscheiden. Außenlandung irgendwo zwischen Häuerblocks oder einfach nur Überlfug über den Flughafen - Simulation und Realität verschmelden miteinander.  

Die Steuerung

Ein heikles Thema ist die Frage, wie realistisch das Gefühl an den Steuerelementen ist. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Nur ein Simulator, der alle wichtigen aerodynamischen Effekte des Hubschraubers nachbilden kann, vermittelt ein wirklich realitätsnahes Feeling. Bei Flächenflugzeuge sind fast alle modernen Simulatoren recht gut aufgestellt. Beim Hubschrauber wird es schwierig. Denn neben dem Simulator selbst, spielt auch das Modell des verwendeten Helis eine entscheidend Rolle, 

Und natürlich die Steuerelemente selbst. Wer ohne Pedlae versucht, Hubschrauber zu fliegen, wird nie ein realistisches Fluggefühl haben. Auch der Druck auf den Stick durch die Zentrierfedern eines normalen Joysticks sind ein Thema, das mit dem Realitätsempfinden viel zu tun hat. Wer bereit ist, viel Geld zu invstieren, bekommt heute Steuerelemente, die sich nahezu so realistisch anfühlen wie die echten. 

Fazit

Mit einem leistungsfähigen Rechner, speziellen Hubschrauber-Steuerelementen und Virtual Reality kann man auch im Wohnzimmer einen Hubschrauber so gut simulieren, dass die Realität nicht mehr weit entfernt ist. Technische Flugverfahren lassen sich sogar mir recht einfachen Mitteln so darstellen, dass man sie sehr gut trainieren kann. Und wenn man den Hubschrauber erst mal beherrscht, ist auch der Spaßfaktor riesig.  

Die Partner von rotorsim

microHelis

Herausragende Steuerelemente für die die EC 135. Pedalse, Collective und ein originalgetreuer Stick, auf Wunsch sogar motorisch gesteuert. Diese Controls sind ein Muss für alle, die EC 135 im Simulator fliegen. 

simparts.de

Die Hardware fürs Homecockpit. Die Instrumente von simparts sind von außergewöhnlicher Qualität. Das komplette Programm für ein EC135-Cockpit ist verfügbar. Und alles quasi Plug & Play mit unserer EC 135 Pro. 

DLR

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist eine renommierte Forschungseinrichtung. In einem Simulator des Instituts für Flugführung wird unser Flugmodell eingesetzt. DLR-Piloten haben die Entwicklung unterstützt. 

sim-aviation.com

 Das ultimative Flugerlebnis in einem EC 135 Full Flight Simulator. Voll instrumentiert, Motion-Plattform, sensationelle Projektion. In Attikon in der Schweiz kommen Anfänger ebenso auf ihre Kosten wie Flugschüler und Profis.