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Schulungshubschrauber und Flugplatz

Wir installieren unseren Trainingsflughafen und machen uns mit dem Cockpit unseres Schulungshubschraubers vertraut. Bitte Platz nehmen in der Bell 206 Jet Ranger!

Trainingsflugplatz

Für unsere Flugstunden finden wir uns auf dem Flugplatz Bückeburg (ETHB) ein. Eine hübsche Szenerie gibt es kostenlos bei x-plane.org. Dieser Flugplatz hat neben viel Platz, den wir sicher brauchen werden, so einiges für Hubschrauberpiloten zu bieten. Leider kann man derzeit auf den Trailern, die dort herumstehen, nicht landen. Sie sind nur Atrappen. Bis wir soweit sind, dass wir solche Herausforderungen bestehen, werden wir aber sicher richtige Trailer dort hinbekommen haben...

Auch für für Piloten, die einen Microsoft-Simulator bevorzugen, ist die Szenerie als Freeware im Netz zu finden.

Hubschrauber

Als Schulungshubschrauber wählen wir die Bell 206 Jet Ranger.

Warum? Der Jet Ranger vereinigt gleich mehrere Vorteile auf sich:

  • In X-Plane zeichnet sich bereits das Flugmodell des Standard-Jet-Rangers durch einen recht hohen Realismus aus.
  • Die Maschine verfügt über keinerelei künstliche Stabilisierung. Wir wollen ja so lernen, dass wir hinterher wirklich mit einem Hubschrauber zurecht kommen und nicht auf technische Tricks angewiesen sind.
  • Im Gegensatz zur R22, die in der Realität auch ein sehr oft für die Schulung genutztes Muster ist, ist der Jet Ranger bereits mit allem ausgestattet, was wir später auch für einen ersten Einblick in den Instrumentenflug bauchen. Wir müssen nicht erst umleren.
  • Dennoch sind alle Systeme recht übersichtlich und nicht zu komplex.
  • Der Jet Ranger ist als Standardhubschrauber serienmäßig beim Simulator dabei (auch beim FS 2004)
  • Die Maschine hat nur ein Triebwerk. Wir können uns also nicht davor drücken, beim Fliegen Notlandemöglichkeiten und dergleichen im Blick zu haben.

Übrigens: Viele Realpiloten haben ebenfalls auf dem Jet Ranger gelernt.

Die dringende Empfehlung an alle Anfänger: Nicht zwischen den Mustern hin- und herspringen! An jeden neuen Hubschrauber muss man sich gewöhnen. Jede Umstellung erschwert den Lernprozess. In der Realität erwirbt man seine Berechtigung sogar nur für das Muster, auf dem man auch geschult wird. Darüber hinaus muss für jedes weitere Muster ein eigenes "Type Rating" gemacht werden.

Bitte Platz nehmen

Wir machen es uns mal vorne rechts, auf dem Pilotenplatz gemütlich, um uns mit dem Cockpit vertraut zu machen. Wir schauen uns kurz die Instrumente an – nur damit wir sie schon mal gesehen haben. Nicht erschrecken. Für unsere ersten Flugversuche brauchen wir sie (fast) überhaupt nicht.

cockpit

  • Fahrtmesser
    Das Instrument zeigt die Geschwindigkeit des Hubschraubers bezogen auf die ihn umgebende Luftmasse in Knoten an.
  • Variometer
    Zeigt an, wie schnell der Hubschrauber steigt oder sinkt (gemessen in Fuß pro Minute).
  • Barometrischer Höhenmesser
    Zeigt die Flughöhe über dem Meeresspiegel an. Dazu muss die Druckeinstellung regelmäßig kalibriert werden.
  • Fluglageanzeiger
    Das auch "künstlicher Horizont" genannte Instrument gibt Auskunft für die Lage des Hubschraubers im Verhältnis zur Erdoberfläche.
  • Wendezeiger mit Kugellibelle
    Der Wendezeiger gibt Auskunft über Drehungen des Hubschraubers um die Hochachse. Die Kugellibelle gibt Auskunft über das Scheinlot (was das ist, werden wir schon bald lernen).
  • Kurskreisel
    Ein Navigationsinstrument, das den geflogenen Kurs anzeigt. Anders als der Kompass wird es nicht vom Erdmagnetfeld angesteuert, sondern mit einem Kreisel betrieben.
  • Kompass
    Kennt jeder.
  • Torque-Anzeige
    Gibt Auskunft darüber, wie viel Leistung dem Triebwerk abgefordert wird.
  • Drehzahlmesser
    Zeigt die Triebwerksdrehzahl und die Rotordrehzahl.

Wettereinstellungen

Bevor wir loslegen noch ein Wörtchen zum Wetter: Prinzipiell fliegen wir immer, wenn das Wetter es zulässt. Wir müssen uns schließlich auch mit unterschiedlichen Gegebenheiten vertraut machen. Gerade bei den ersten Übungen sollte man sich aber das Leben nicht unnötig schwer machen. Wir stellen deshalb einen leichten Gegenwind ein, der nicht stört, aber ein wenig stabilisiert und das Luftpolster wegbläst, das den Bodeneffekt liefern würde. Dann geht es ein bisschen einfacher. Sinnvoll dafür ist bei unserem Flughafen ein Wind aus 50 bis 110 Grad bei ca. 5 bis 9 Knoten, wenn wir uns auf die Piste 08 stellen. Turbulenzen bitte erst mal ganz auf null drehen.

Letzte Änderung am Freitag, 22 Februar 2013 10:48

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